Tipps für die Sandkastensaison

Zugegeben, ganz stabil ist das Wetter noch nicht, aber so langsam beginnt die Sandkastensaison. Vermutlich haben eure Kids in den letzten Wochen bereits oft genug sehnsüchtig auf den Sandkasten im Garten oder auf dem nächsten Spielplatz geschielt. Und wer von euch mag’s ihnen schon verübeln? Burgenlandschaften bauen, Sandkuchen backen, buddeln, matschen und graben ist einfach eine Riesenspaß. Und gelingt besonders gut, das wissen wir alle, solange der Sand zumindest noch ein wenig feucht und noch nicht vom Sommer ausgetrocknet ist.

Allerdings gibt’s auch einiges zu beachten, damit die Freude auch tatsächlich so groß ist, wie eure Kids es sich erhoffen. Ob ihr nun bereits einen eigenen Sandkasten habt, oder darüber nachdenkt, euch einen anzuschaffen, wir haben mal ein wenig recherchiert und mögen euch einige Tipps und Sandkastenmodelle ans Herz legen.

Der Sandkasten

Für den Sandkasten gilt natürlich: Je größer, desto besser. Falls Platz bei euch also keine Rolle spielt, dann ist dieses Rundholz-Modell besonders empfehlenswert. Es hat eine solide Abdeckung, eine erstaunliche Spieltiefe und sogar ein TÜV-Zertifikat.

Sandkasten1

Wer nicht gerade 180 Euro zur Hand hat und auf der Suche nach einem günstigeren Modell ist, kann diese wetterfeste Sandkiste für 80 Euro in Betracht ziehen. Sie bietet alles, was man sich von einem Sandkasten wünschen kann, auch wenn es deutlich schlichter und flacher ist als die solide Rundholzvariante.

Impag

Ihr lebt in einer Wohnung oder habt einen kleinen Garten? Kein Problem, denn auch dafür gibt es Sandkästen, die wenig Platz einnehmen und sich leicht auf einem Balkon oder einem schmalen Gartenstreifen aufstellen lassen, zudem im Winter einfach in den Keller verfrachtet werden können. Besonders geeignet für solche Situationen ist etwa der Starplast.

Starplast

Der Standort

Bestenfalls steht euer Sandkasten an einem halbschattigen Platz, damit eure Kids weder der prallen Sonne ausgesetzt sind noch frieren müssen. Falls das bei euch nicht so leicht ist, gibt’s natürlich auch Lösungen dafür.

Der Sonnenplatz: Tendenziell würden wir euch davon abraten, ein Modell mit festem Dach zu kaufen, da es einfach deutlich mehr Pflege verlangt als ein einfacher Sandkasten und trotzdem meist schneller verwittert oder kaputt geht als der Kasten selbst. Außerdem  verdirbt es die Freude am Spielen an nur lauwarmen Tagen. Vielmehr empfiehlt es sich, einen einfachen, leicht aufzubauenden und einfach verstaubaren Sonnenschutz wie diesen für knapp 40 Euro zu kaufen.

Sonnenschutz

Der Schattenplatz: Sonne herbeizuzaubern ist natürlich nicht möglich. Aber ihr könnt eure Kinder einfach ein wenig wärmer anziehen und dann kann der Sandkasten selbst im Schatten stehen. Im Hochsommer ist das sogar von Vorteil. Allerdings erfordert ein Sandkasten im Schatten auch deutlich mehr Pflege, da er einfach deutlich mehr und deutlich länger Feuchtigkeit ausgesetzt ist.

Sandkastenpflege

Gerade wenn der Sandkasten das ganze Jahr über aufgestellt bleibt, solltet ihr ihn regelmäßig pflegen. Holzkästen, ob neu oder alt, müssen regelmäßig mit Lack, Öl oder einer Lasur gepflegt werden, wenn ihr mögt, das eure Kinder lange Spaß daran haben. Lasst euch beim Einkauf auf jeden Fall professionell beraten, damit ihr euch für die kinder- und kastenfreundlichste Variante entscheidet. Plastikkästen solltet ihr in regelmäßigen Abständen ab- und auswischen. Und denkt dran, den Deckel aufzulegen, wenn eure Kids ihn nicht gerade nutzen. Dadurch verhindert ihr, dass sich Laub, Dreck und Ungeziefer darin ansammeln und der Sand bleibt auch länger frisch. Übrigens: Ein im Garten aufgestellter Sandkasten sollte auf jeden Fall auf einer Antiwurzelfolie ruhen. Auch die bekommt ihr einfach im nächsten Baumarkt.

SpielsandDer Sand

Ob Schatten- oder Sonnenplatz, ihr solltet den Sand auf jeden Fall regelmäßig überprüfen, besonders nach der Winterpause. Falls er sich gräulich oder stumpfbräunlich verfärbt hat, ist das ein Indiz dafür, das der Sand hin ist und ihr ihn austauschen solltet. Buddelt auch mal ein wenig und schaut, ob sich Laub oder Ungeziefer darin verfangen hat. Neuen Sand bekommt ihr beim nächsten Baumarkt oder aber in besonders guter Qualität auch über den Versandhandel.

7 Kommentare zu “Tipps für die Sandkastensaison

  1. Das sehe ich anders. Wichtig ist, dass der Sand frei von Giftstoffen ist. Wenn der Sandkastensand aus einer Kiesgrube kommt, ist er zwar unglaublich günstig, es gibt aber kein Garant, dass der Sand wirklich für Kinder geeignet ist. Immerhin spielen Kinder mit dem Sand und verschlucken auch Teile davon.

  2. Muss euch beiden recht geben.

    1. Besonderer Spielsand (gereinigt, Hygiene) hat seine Kaufgründe und würden diesen auch dem „Baustellensand“ vorziehen.

    Dennoch als Alternative:

    2. In die nächste Kies- bzw. Sandgrube, dort Sand abholen (wesentlich billiger als im Baumarkt der Spielsand) und zu Hause mit kochendem Wasser abgießen, so bekommt man die Keime auch los.

  3. Ich habe in meiner Kindheit auch in Sand aus der Kiesgrube gespielt, geschadet hat’s nicht. Wenn in einer Kiesgrube Giftstoffe sind, mache ich mir echt sorgen. Soweit ich weiß wird der Kies auch sehr oft durch Labore untersucht. Aber ich möchte hier keine Diskussion zum Sandkasten Sand auslösen :-).

    Die erwähnte Sandkastenpflege würde ich noch etwas einschränken. Denn irgendeine Lasur oder Lackfarbe würde ich nicht verwenden. Sie sollte schon verträglich und frei von Giftstoffen sein. Es ist schließlich nicht der Gartenzaun :-).

    Gruß
    Manja

  4. Wir hatten als ich ein Kind war auch einen Sandkasten. Ich kann mich erinnern wie große Burgen ich mit Spielsand gebaut hab und am Strand war ich dann enttäuscht weil da die Burgen nicht so groß geworden sind.

  5. Bei unserer „Strandmuschel“ tuts zum Glück auch der Sand aus dem Baumarkt. Bei 2 kleinen Säcken ist das preislich alles noch vertretbar.

    Früher haben wir auch gerne in der Kiesgrube gespielt. Aber heutzutage haben ja die Kinder alle Allergien die es gibt 😉

  6. Wirklich top – danke für die vielen Tipps.
    Ich finde ein Modell mit absenkbarem Dach sehr gut – das vereinigt alle Vorteil – die Kinder sind vor der Sonne geschützt und man schützt den Sandkasten an sich bei Nichtbenutzung.

    Viele Grüße
    Michael

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.