Kindermöbel – Worauf muss man achten?

Kinderzimmer-Möbel (1)
Kinderzimmer kaufen – Was brauche ich, was nicht?

Kinder haben die wundervolle – aber auch kostenträchtige – Angewohnheit, ziemlich schnell zu wachsen. Das macht sich nicht nur an den Klamotten bemerkbar, auch Kinderzimmermöbel werden zu klein und unpraktisch, wenn aus dem Baby ein Kleinkind und dann auch noch ein Schulkind geworden ist. So ein Kinderzimmer muss plötzlich Schlaf-, Spiel- und Lernzimmer in einem sein. Keine leichte Aufgabe. Wir sagen euch, wie’s geht.

Langfristige Investition

Gute Qualität hat ihren Preis, das wissen wir alle. Aber wenn dadurch die Produkte länger halten, kann sich das durchaus bezahlt machen. Das gilt ganz besonders für Kindermöbel. Die sollten im Idealfall die Zeitspanne vom Kleinkind bis zum Jugendlichen überdauern können, also mitwachsen und dabei nicht auseinanderfallen. Gleichzeitig müssen sie robust genug sein, die absurdesten Spielideen zu überleben, seien es Schnitzereien am Bettrahmen oder permanentes Umbauen in Ritterburgen oder Steinzeithöhlen. Es lohnt sich definitiv, hier ein bisschen mehr zu investieren. So spart ihr euch Neuanschaffungen und den damit verbundenen Aufwand.

Sicherheit

Gute Kindermöbel müssen stabil sein, dürfen zwecks Klettertouren nicht leicht umkippen und natürlich sollten sie nicht mit Schadstoffen belastet sein. Achtet also beim Kauf unbedingt auf Gütesiegel und Prüfzeichen. Scharfe Kanten oder Griffe an Schranktüren und Schubladen sind potentielle Gefahrenquellen, ebenso wie Regale, die möglicherweise umkippen oder aus der Wand gerissen werden können. Im Grunde ist so ein Kinderzimmer in den ersten Jahren vergleichbar mit einem Abenteuerspielplatz. Entsprechend solide sollte alles angelegt und ausgestattet sein.

Weniger ist mehr

Meistens sind die Kinderzimmer recht klein und müssen dennoch für alles herhalten: Schlafplatz, Spielplatz und Arbeitsplatz. Damit die Kids sich noch einigermaßen frei bewegen können, ist es ratsam, die Möblierung auf ein Minimum zu beschränken. Ist alles zugestellt, bleibt im wahrsten Sinne des Wortes kein Raum mehr für Phantasie und Kreativität. Welches Kind baut nicht gerne Buden aus Stühlen und Decken, um darin zu wohnen? Ein Bett, ein Schrank, etwas Stauraum und ein Schreibtisch mit Stuhl – das sind die Essentials eines Kinderzimmers, in die ihr investieren solltet.

Kinderzimmer-Möbel (3)
Stauraum ist das A&O im Kinderzimmer. Als Sitzbank bekommt das Möbel gleich noch eine weitere sinnvolle Nutzungsmöglichkeit.

Platz und Stauraum schaffen

Gerade für Kinderzimmer gibt es unzählige ausgeklügelte Systeme, wie sich Platz für Spielsachen, Klamotten, Schulzeug etc. schaffen lässt. Sehr praktisch sind etwa Podeste mit Schubladen, die sich entweder unter dem Bett befinden oder mit weichen Kissen darauf als gemütliche Sitzbank fungieren. Schreibtische haben neben Schubladen oft auch noch Aufsätze für Bücher, Hefte und Schreibmaterial. Wichtig ist, dass alles gut erreichbar ist, sonst wird das Thema Aufräumen schnell zum Kampf. Nur wenn der Knirps die Schublade ohne große Mühe aufziehen kann, wird er auch sein Spielzeug darin aufräumen.

Billi-Bolli
Mit dem Bett als Abenteuerspielplatz hat z.B. der Hersteller Billi-Bolli jede Menge Erfahrung.

Der Klassiker, um Platz zu gewinnen, ist das Hoch- bzw. bei zwei oder mehr Kindern das Stockbett. Die Auswahl reicht vom schlichten Metallbett auf Stelzen bis zu kompletten Piratenschiffen oder Burgen inklusive Rutsche. Wie auch immer das Modell geartet ist, sollte es standfest und mittels Geländer absturzsicher sein. Wie viele Varianten so ein Stockbett bietet, zeigt sehr eindrucksvoll der erfahrene Kinderbetten-Hersteller Billi-Bolli. Ob Hochbett mit Kuschelecke, Über-Eck-Etagenbett oder Dachschrägenbett, es gibt für jedes Zimmer das passende Modell und dazu auch noch Zubehör zum Klettern, Spielen oder Rutschen.

Gemütliches Zubehör

Ein Kinderzimmer soll natürlich nicht nur funktional, sondern auch kuschelig sein, denn genauso wie hier getobt wird, ruhen sich die Zwerge hier auch aus. Gemütliche Sitzgelegenheiten sind dafür wichtig. Eine schöne Tagesdecke auf dem Bett und bunte Kissen an die Wand gelehnt reichen da schon aus. Dazu eine Leselampe, und die Sitzecke ist perfekt. Wer mehr Platz hat, kann eine kleinen Tisch mit Hockern kaufen, z.B. die günstigen Klassiker von Ikea aus Holz oder Kunststoff.

Kinder-Ikea
Mein Favorit: FLISAT Kindertisch und Hocker aus Holz. Da kommt „Michel“-Feeling auf…

Noch gemütlicher wird das Ensemble mit einem weichen Teppich darunter, der aber bitte waschbar sein sollte. Schon fast luxuriös muten die Kindersitzgruppen von Mixi-Info an, die ideal auf Kleinkinder zugeschnitten sind ,wie z.B. diese Elefanten-Sitzecke.

Elefanten-Couch
Uii, schön. Elefanten im Kinderzimmer!

Zur Verschönerung gehören natürlich auch Bilder. Sogenannte Wandtattoos, also Bilder oder Muster, die an die Wand geklebt werden, haben den unschlagbaren Vorteil, dass sie nicht runterfallen können. Sehr beliebt ist auch der Tafellack, eine spezielle Farbe, die auf Wand oder Schränke aufgetragen wird und wie eine Schultafel zum Malen und Schreiben einlädt.

Generell lässt sich mit Farben jedes Zimmer fröhlich gestalten. Je neutraler die Möbel sind, desto freier seid ihr bei der Auswahl der Wandfarbe. Die Mutigen unter euch lassen die Kinder mitentscheiden, schließlich ist es ihr Zimmer.

Geschmacksfragen

Ein Kinderzimmer einzurichten, macht den meisten Eltern riesigen Spaß – und wird schnell zu einer Art Selbstverwirklichung. Vergesst bitte nicht, dass sich die Kinder in ihrem (!) Zimmer wohl fühlen sollen und deren geschmacklichen Prioritäten sind in den seltensten Fällen kompatibel mit den elterlichen Vorstellungen.

Rosa
Ein Traum in Rosa – nicht eure Vorstellung einer stylischen Einrichtung, aber vielleicht die eurer Tochter…

Lasst ihnen ruhig die rosa Tüllvorhänge am Stockbett oder die Formel-1-Bettwäsche. Früher oder später werden ohnehin jede Menge Bravo-Poster mit Tesa an der Wand kleben und die Regale vollgestopft sein mit kitschigen Andenken. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, stehen dann aber auch immer noch das heißgeliebte Hochbett und der Schreibtisch von vor zehn Jahren da.

1 Kommentar zu “Kindermöbel – Worauf muss man achten?

  1. Die Möbel von Barste Design sind eine Verbindung der Funktionalität, der Qualität und der Sicherheit. Seitdem meine Tochter diese Möbel gesehen hatte, verbringt sie die ganze Zeit in ihrem Zimmer.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.