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ZahnErst kommt einer allein. Immer wird er mit großer Freude entdeckt, häufig jedoch auch von Gebrüll begleitet. Die Rede ist von Milchzähnen – mit denen möchten wir uns nämlich heute in unserer Zahlenrubrik 1-2-3 Kids beschäftigen. Was für Begeisterung bei den Eltern sorgt, beschert dem Baby meistens lästiges Jucken und oft Schmerzen.

20 Zähnchen sind es insgesamt, die schon bei der Geburt angelegt sind und auf ihren Durchbruch warten.

Warum die ersten Zähne Milchzähne genannt werden, ist nicht ganz klar. Möglicherweise geht der Name auf ihr helles Weiß im Vergleich zu den gelblicheren bleibenden Zähnen zurück. Oder es hat damit zu tun, dass die ersten Zähne während der Stillzeit, also des Milchtrinkens kommen.

Das Zahnen beginnt in der Regel mit fünf bis sieben Monaten. Das Baby ist unruhig, sabbert ganze Tücher voll und kaut gerne auf Beißringen rum. Zuerst kommen die unteren Schneidezähne, dann die oberen. Mit im Schnitt zwölf Monaten sind dann schon acht Zähnchen da. Mit zwei bis zweieinhalb Jahren ist das ganze Milchgebiss sichtbar.

Oft ist bei kleinen Kindern zu beobachten, dass sie mit ihren Zähnen knirschen. Anders als bei Schulkindern und Erwachsenen ist dieses Knirschen kein mögliches Zeichen von Stress oder Ängsten. Vielmehr dient es der Symmetrie von Unter- und Oberkiefer. Die Kauflächen der Zähne werden praktisch zueinander passgerecht gemacht. Knirschen Kinder mit bleibenden Zähnen, sollte hingegen der Zahnarzt aufgesucht werden. Es gibt Schienen, die nachts getragen werden und das Abreiben der Zähne verhindern.

Sobald die ersten Zähnchen da sind, beginnt auch die Zahnpflege. Je früher die Kids mit der Zahnbürste vertraut sind und das Putzen zum täglichen Ritual wird, desto besser. Das erspart ihnen später mögliche Schmerzen und euch Zahnarztkosten.

Es gibt übrigens seltene Fälle, in denen einzelne Milchzähne fehlen. Im Kleinkindalter lässt sich dagegen nichts unternehmen, weshalb auch eine Röntgenaufnahme unnötig ist. Später können speziell ausgebildete Kinderzahnärzte (hierzu haben wir für euch einen gesonderten Artikel am 13. Mai) Platzhalter setzen, um das unproblematische Nachkommen der bleibenden Zähne zu gewährleisten.

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